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Lesestoff – „Männerzeitschriften“

Jetzt, da die langen, dunklen Abende kommen, möchte ich euch mal meine Lieblings-„Männer“-Zeitschriften vorstellen. Ein bisschen Lesestoff schadet ja nie. Wie ihr an den Covern erkennt, geht es quer Feld ein…

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Auswahl der von mir gerne gelesenen Zeitschriften

Für den Hobbyhandwerker in mir: Selbst ist der Mann
Diese Zeitschrift kaufe in der Regel im Zeitschriftenladen um die Ecke.
Die Anleitungen sind gut bebildert und lassen sich meist mit den in der heimischen Werkstatt befindlichen Werkzeugen abarbeiten.
Sollten mal größere Geschütze aufgefahren werden, gibts im Bekanntenkreis immer jemanden, der einem das ausleihen kann (oder zur Not der Baumarkt des Vertrauens).
Gern von mir genommen sind Gartenthemen. Vom Hochbeet über Terassenideen bis hin zur Bewässerung. Von den Möbelstücken, die in die Wohnung sollen, lasse ich noch die Finger. Soll ja nach was aussehen (sagt meine Frau).
Die Zeitschriften im Bereich Heimwerken / Garten / Haus liegen ziemlich alle im Preissegment, in dem sich auch die Selbst ist der Mann bewegt:
Preis pro Zeitschrift (3,50) – Guter Durchschnitt…
Preis / Leistung: 3/5 – Diese Bewertung nehme ich vor, weil nur rund die Hälfte der Themen für mich interessant ist.
Die Heimwerkertipps könnt ihr euch 1 x im Monat besorgen.

Den größten Anteil an Zeitschriften im Schuber haben im Moment die, die sich um Essen und Kochen drehen.
Aboniert ist die BEEF (ein großes DANKE an Kathi). Alles andere wandert bei interessanten Themen auf dem Cover in den Einkaufswagen.
Was mir an der BEEF besonders gefällt: Hier werden auch Hintergrundinformationen geliefert! Und bei jedem Text hat man das Gefühl, dass er aus Überzeugung und mit Herzblut geschrieben wurde. Detailliert und immer mit einer Schippe Humor. So mag ich das! Und die BEEF ist, wie der Name schon vermuten lässt, nichts für Vegetarier 😉 Von der Herkunft, über die Schlachtung bis zur richtigen Verarbeitung wird hier alles gezeigt!
An sich muss man sagen: die meisten Zeitschriften im Food-Bereich sind doch im Vergleich zu anderen Genres ganz schön teuer. Da gibt sich auch die BEEF nichts….
Mein Urteil zur BEEF:
Preis pro Zeitschrift (10 €) – Das ist schon ein Hauseck…..
Preis / Leistung: 5/5 – Interessante Rezepte, Hintergrundinfos, Storys und echt gute Bilder. Und eigentlich immer dabei: Ein Spezial (z.B. Wild, Geflügel etc.).
Gut, dass die BEEF so viele Seiten hat, sie erscheint nämlich nur alle 2 Monate.
Die Zeit bis zur nächsten Lieferung überbrücke ich gerne mit fleischigen, grilllastigen Exemplaren wie FIRE & FOOD oder auch mal dem Feinschmecker. Man sollte ja mal über den sprichwörtlichen Tellerrad kucken.

Auch aboniert, aber eher historisch bedingt, ist die FOTO Hits.
Hier geht’s, wie man vermuten könnte, um Fotografie. Neben der Vorstellung von neuen Kameras und Zubehör gibt es meist auch interessante Artikel von Künstlern. Jede Zeitschrift hat ein „Spezialthema“, auf das mehrere Beiträge in der Zeitschrift eingehen. Gerne sehe ich mir auch die Gewinner des Fotowettbewerbs an, hier findet man immer Ideen für eigene Bilder und Erkenntnisse, wie man die eigenen Aufnahmen verbessern kann.
Im Vergleich zu anderen Zeitschriften, die sich im Genre bewegen, ist die FOTO Hits echt günstig.
Preis pro Zeitschrift (3,50 €) – Günstiger geht’s in diesem Bereich nicht!
Preis / Leistung: 5/5 – Für den Preis kann man sie auf jeden Fall nehmen, auch wenn nicht jedes Thema für mich interessant ist.
Die FOTO Hits erscheint 10 mal im Jahr und enthält speziell für Einsteiger interessante Themen und Hilfestellungen, die beim Start in die Fotografie helfen.

Welche Zeitschriften lest ihr so mehr oder weniger regelmäßig? Ab damit in die Kommentare damit!

HTML5 Data-Attribute

Heute will ich euch mal die data-Attribute von HTML5 vorstellen und anhand eines Beispiels zeigen, wie praktisch diese sind…

Gemäß der Spezifikation  (https://www.w3.org/TR/2010/WD-html5-20101019/elements.html#embedding-custom-non-visible-data-with-the-data-attributes) kann man jedem HTML-Tag eigene data-Attribute mitgeben.

Beispiel:


Auch kann man mehrere data-Attribute für einen Tag hinterlegen.


Aber was vereinfacht das ganze jetzt? Eigentlich ganz viel 😉

Nehmen wir mal an, wir wollen ein Voting bereitstellen. Es gibt mehrere Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten. Ein klassisches <FORM> fällt flach, weil man das ja schön per AJAX machen will…

Man baut also jetzt serverseitig das HTML zusammen:


Man muss jetzt eben nicht auf jeden einzelnen Button ein Click-Event binden, sondern kann das jQuery übernehmen lassen:


Über den Selector „.button“ hängen wir an alle Elemente einen Listener für das Click-Event.

this  ist dann das jeweils angeklickte Element welches wir uns da lokal in der Variable actElement  ablegen. Brauchen wir für den späteren AJAX-Call.

Über die jQuery-Methode .data("")  können wir auf den Inhalt des data-Attributes des gerade geklickten Elements zugreifen und diesen auslesen.

Dann noch die URL für den Request zusammengebaut (die Werte der data-Attribute sollte man vorher vielleicht noch urlencoden) und schon kann man den get loslassen….

Wenn der erfolgreich war werden noch alle zur Frage gehörigen Buttons deaktiviert und das geklickte Element als aktiv markiert.

Magic done!

Ich hoffe ich konnte die Einsatzmöglichkeiten einigermaßen darstellen. Bei Fragen: Kommentarfunktion nutzen!

Und jetzt: Seid kreativ, die Einsatzmöglichkeiten sind quasi unbegrenzt 😉

 

Rezept: Quittenlikör

Was macht man mit Obst aus dem eigenen Garten? Diese Frage habe ich auch bei Twitter gestellt:

Ein 2/3-Mehrheit 😉 Das nächste Mal wünsche mir mir aber eine höhere Wahlbeteiligung…

Und jetzt wird aus den Quitten ein Likör gemacht. Sollte jetzt auch passend zu Weihnachten fertig werden.

So lange dauert es:
20 Minuten Zubereitung
6 Wochen ziehen lassen

Die Zutaten:
1kg Quitten
800g brauner Zucker (Kandis)
2 Liter Korn (oder auch Doppelkorn)

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Und so wirds gemacht:
Die Quitten waschen und in Stücke schneiden. Das Kernhaus bleibt draußen….
Dann alles in einen Behälter geben und für 6 Wochen kühl und dunkel lagern.
Ein bisschen Arbeit haben wir noch: alle ein bis zwei Tage muss gut geschüttelt werden.

Nach den 6 Wochen ziehen einfach durch ein Sieb abgießen und in Flaschen füllen.

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Rezept: Reis mit Gemüse und Fleisch – chinesisch

Heute gibt’s ne schnelle, asiatisch angehauchte und super leckere Gemüse-Reis-Schüssel mit Fleisch…

So lange dauert es:
Gemüse putzen und sonstige Vorbereitungen: 10 Minuten
Reis quellen lassen und alles warm kriegen: 10 – 15 Minuten-> Nach gut 20 Minuten habt ihr eine leckere, warme Mahlzeit auf dem Tisch!

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Die Zutaten (Für 3-4 Portionen):
Für das Gemüse: 1 Packung Suppengemüse, 1 rote Paprika, 1 Glas Mungobohnenkeime, rund 100ml Gemüsebrühe
1 Becher Reis + 2 Becher Wasser, 1 Prise Salz
2 panierte Schnitzel (z.B. die Reste vom letzten Schnitzelabend aus dem Gefrierschrank)
Für die Soße / Glasur: 4 EL süße Chilisauce, 4 EL Sojasauce (dunkel), 1 TL brauner Zucker, 2 Zehen Knoblauch
3 EL Sesamöl
2 EL Sesam (für die Deko)

So wirds gemacht:
Reis zubereiten. Ich bevorzuge die Quellmethode. Hierzu einfach das Wasser mit der Prise Salze zum Kochen bringen und dann den Reis rein. Er ist fertig, wenn er das Wasser vollständig aufgenommen hat.

Gemüse putzen und in feine Streifen schneiden. Dann im Sesamöl in einer Pfanne dünsten. 1 EL Sesam kommt auch gleich noch mit dazu. Wenn das Gemüse ein bisschen Farbe angenommen hat: Gemüsebrühe dazugeben. Wenn die aufgenommen bzw. verdunstet ist, ist das Gemüse auch schon fertig und die Glasur kann untergehoben werden. Dann die Platte ausmachen…

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In einer zweiten Pfanne werden die Schnitzel wieder aufgeknuspert und warm gemacht…
Schnitzel in Streifen schneiden und dann kann auch schon alles in die Schüssel.

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Rezept: Ciabatta (Walnuss/Olive)

Heute wollen wir mal Brot backen. Einfach und schnell ist z.B. dieses Ciabatta zubereitet. Es biete auch viel Platz für Variation: Statt Walnuss oder Olive könnte auch getrocknete Tomate o.Ä. genutzt werden.

So lange dauert es:
Zubereitung: 5 – 10 Minuten
Ruhen / Gehen: 2,5 Stunden
Backen: 25 Minuten
Nach ca. 3 Stunden habt ihr also das warme Brot auf dem Tisch!

Die Zutaten:
500g Mehl (Weizen, Type 550)
1 Packung Backhefe (für 500g Mehl), alternativ: 1/2 Würfel Hefe (20g)
300ml Wasser
2 EL Olivenöl
2 TL Salz

So wird’s gemacht:
Mehl in eine Schüssel mit dem Salz, dem Olivenöl und der Backhefe. Wenn ihr frische Hefe nutzt, müsst ihr diese im Wasser (lauwarm) einrühren und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
Alles gut verkneten und 2 Stunden gehen lassen.

Den Teig teilen und 25g Walnusskerne (zubröselt) und 25g Oliven (schwarz ohne Kern) in jeweils eine Hälfte einkneten. Nochmals 15 Minuten unter einem feuchten Tuch gehen lassen bis die Brote fast doppelt so groß sind.

Zum Schluss kommen die Brote für ca. 25 Minuten in den Ofen (225° Umluft / 250° Ober-/Unterhitze). Immer wieder mal mit Wasser sprenkeln.

Das Ergebnis könnte dann so aussehen:

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Wie mich die Telekom zu einer eigenen Infrastruktur zwingt

Dank der Telekom und ihrem Speedport-Router wurde ich quasi gezwungen, zu Hause eine Infrastruktur mit DHCP, DNS und extra NAT zu implementieren. Und das nur, weil der Speedport einfach unfähig ist!

„Dann nimm halt nen vernünftigen Router!“ – Geht nicht 🙁

„Warum?“ – HotSpot Fon!

Nur mit dem von der Telekom gelieferten Geräten kann man einen eigenen HotSpot öffnen und dadurch weltweit die HotSpots der Telekom gratis nutzen.

Jetzt hat aber der Plaste-Router für den privaten Haushalt ein paar Schwachpunkte….

  1. DHCP: Man kann DHCP einschalten oder ausschalten, als Konfiguration stehen nur die Start- und End-IP-Adresse zur Verfügung. Fertig. Kein DNS oder andere Optionen.
  2. Portweiterleitung aus dem eigenen WLAN / LAN funktionieren nicht. Möchte man von Zuhause über einen DynDNS-Hostnamen auf einen seiner per Portweiterleitung erreichbaren Dienste auf dem Heimserver zugreiffen klappt das nicht (mit anderen Routern hat das bisher immer geklappt…).
  3. Keine Möglichkeit, eigene Routen zu hinterlegen (z.B. für seperate Netze wo sich so Hausautomationszeug befindet oder das Gäste-WLAN).

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Um das Problem der Portweiterleitung zu umgehen braucht es also einen eigenen DNS-Server. Der muss für Geräte, die übers Home-LAN verbunden sind, z.B. die Domain meineprivateowncloud.irgendeinedomain.foo mit der internen IP-Adresse auflösen.

Den DNS-Server gibt man ja am besten per DHCP den Clients bekannt, statische IP-Konfiguration ist jetzt nicht ganz state of the art….. Da man beim SpeedPort aber diese DHCP-Optionen nicht verwalten kann, brauchts einen eigenen DHCP-Server im Netz der das übernimmt. Und die DHCP-Funktionalität des Routers wird deaktiviert…..

Bleibt noch das Problem der zusätzlichen Routen. Ich habe z.B. einen Accesspoint für Gäste. Die wollen ins Internet, nirgends anders hin (zumindest sollen sie das nicht).
Jetzt geht das Päckchen also aus dem Gästewlan (10.0.0.0/24) brav ins 192.168.0.0/24 gehen zum SpeedPort und dann ist die Reise auch schon vorbei, weil der das 10er Netz nicht kennt.
Lösung: Der Router zwischen 10er und 192er-Netz muss die Anfragen in Richtung Internet NATen….
Anfragen aus dem privaten WLAN (für die eigenen Geräte, 10.0.1.0/24) sollen aber auch ins Hausautomations-Netz (10.1.0.0/24) kommen, und ins Internet. Routing ganz normal, in Richtung Internet: NAT…..
Und auch die Geräte aus dem Hausautomationsnetz wollen für Updates hin und wieder eine Internet-Verbindung -> NAT. Hat den netten Nebeneffekt, dass ich das NAT fürs Hausautomationsnetz nur zum Updaten aktiviere und die Geräte in diesem Netz per Definition schon nicht ins Internet können 😉

Und der Zugriff von extern auf die Heimautomation? OpenVPN! Dazu aber ein andermal mehr….

Hier jetzt noch eine kleine Skizze des Netzes:

Skizze-Netz

Wer es etwas genauer wissen möchte, muss sich noch ein klein bischen gedulden….

Beiträge zu „DNS mit BIND9“, „DHCP-Server“ und „iptables – NAT und Routing“ kommen demnächst 😉 Und auch OpenVPN gibts als gesonderten Beitrag…. versprochen…

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Windlicht selber machen

Hin und wieder muss man auch mal handwerklich-kreativ tätig werden.
Als Ausgleich zur Arbeit am Computer schadet der Griff zur Bohrmaschine o.Ä. mit Sicherheit nicht.

Windlicht

Heute möchte ich Euch zeigen, wie Ihr ganz einfach ein Windlicht bauen könnt:

Benötigtes Material:

  • Baumstumpf (Durchmesser ca. 15-20cm, Höhe ca. 20-30cm), hier: Birke
  • Dübel (Durchmesser: 12mm)
  • ein Glas
  • Reagenzgläser
  • Deko-Band

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Benötigtes Werkzeug:

  • Bohrmaschine
  • Bohrer (Durchmesser: 12mm für die Dübel und einen mit passendem Durchmesser zum Stiel des Glases)
  • Multi-Tool mit Glas-Schleif-Aufsatz

Die Stümpfe müssen nicht ganz gerade sein, schief ist ja schön 😉 Ich würde auf jeden Fall Laubholz verwenden. Und die Rinde einer Birke ist schön anzusehen….

Zuerst habe ich an der Unterseite der Stümpfe 4 Löcher gebohrt, in die im Anschluss die Dübel kommen. Die Bohrungen sollten fast so tief sein wie die Dübel lang sind.

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Dann die Dübel einstecken und bis auf ca. 1cm versenken. Dann prüfen, ob der Stumpf gut steht, man kann ja noch ein bischen austarieren. Der Abstand dient hauptsächlich dazu, Luft an die Unterseite zu bekommen, damit sich hier auf Grund der evtl. vorhandenen Restfeuchte des Holzes kein Schimmel bildet.

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Im Anschluss mit dem Multi-Tool den Stiel des Glases anfräsen. Hier muss nur die Oberflächenspannung vom Glas genommen werden. Danach lässt sich der Boden des Glases ohne großen Kraftaufwand und ohne Scherben abbrechen.

An der Oberseite muss nun ein Loch gebohrt werden, in das der Stiel des Glases passt. Hier kann man evtl. mit Heißkleber für besseren Halt sorgen.

Zum Schluss werden die Reagenzgläser mit den Dekobändern fixiert. Hier finden dann kleine Blümchen Platz….

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Je nach verwendetem Glas ist das dann mehr oder weniger Windresistent.

Das Ganze ist natürlich auch als Mitbringsel zur nächsten Grillparty oder als Geschenk geeignet und kann an die verschiedenen Jahreszeiten angepasst werden. Entweder verwendet man andere Dekobänder oder lässt sich bei der Bepflanzung etwas einfallen. Auch mit AddOn’s wie Tannenzapfen o.Ä. lässt sich da vieles machen…..

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Workflow Foto-Bearbeitung

In diesem Beitrag möchte ich Euch mal meinen Workflow vom RAW der Kamera bis hin zum Bild im Blog vorstellen.

Kurze Info: Ich benutze nur frei erhältliche Software und arbeite privat ausschließlich mit Linux (als Desktop-Distri verwende ich Ubuntu).

Jetzt aber zum Workflow:

  1. Kopieren von der SD-Karte auf die Festplatte
    Ich sortiere meine Bilder in Verzeichnissen nach folgendem Schema:
    YYYYMMDD_Thema_Ort (z.B. 20150715-Ruegen)
    Dort erstelle ich immer vier Verzeichnisse: raw, raw-auswahl, jpg-thumb und jpg
    Die Bilder von der SD-Karte kommen ins raw-Verzeichnis.
  2. Voransicht zum schnellen Aussortieren:
    Um die Spreu vom Weizen zu trennen erstelle ich als erstes kleine Vorschaubilder aus den RAW-Daten. Hierzu verwende ich das Kommandozeilentool ufraw (ufraw-batch). Hiermit lässt sich mit quasi Null Aufwand erledigen.
    Nach dem Wechseln in das Verzeichnis mit den RAW-Files erstellt der Befehl
    ufraw-batch –embedded –size=800 –out-path ../jpg-thumb *
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:00:50
    im jpg-thumb-Verzeichnis JPG-Dateien mit einer Bildbreite von 800 Pixel. Die Thumbs werden aus dem im RAW-File enthaltenen Vorschaubild, welches auch auf der Kamera bei Durchblättern benutzt wird, erzeugt. Das ganze geht sehr schnell, da nicht das 20-30MB-RAW-File konvertiert werden muss.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:01:27
  3. Aussortieren
    Die Files im jpg-thumb sehe ich mit einem Bildbetrachter durch und lösche direkt alle Bilder, die misst sind. Unscharf, verwackelt usw….
    Mit einem kleinen Script lasse ich im Anschluss alle RAW-Files deren Thumbs noch vorhanden sind, in das raw-auswahl-Verzeichnis kopieren.
  4. Bearbeitung / Entwicklen
    Zum Entwickeln meiner Bilder nutze ich RawTherapee.
    Es handelt sich hierbei nicht um ein Bildbearbeitungsprogramm sondern um einen RAW-Konverter mit einigen „Bearbeitungsmöglichkeiten“, die beim Entwickeln eines Bildes wichtig sind. Ausrichten, Zuschneiden, Farbkorrekturen usw.
    Das geht hier sehr schnell von der Hand, genaueres gibt es in einem der folgenden Blogeinträge.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:02:20
    Die Bilder werden dann in eine Warteschleife gestellt. Von dort wird der Export ins Ziel-Datei-Format gestartet.
  5. Verarbeitung zur nutzung im Internet
    Bilder in der vollen Auflösung brauche ich z.B. im Blog nicht. Daher verwende ich Phatch Foto-Stapelverarbeiter um die Bilder für den Blog stapelweise zu erzeugen. Ich lasse z.B. alle Bilder erst mal auf eine feste Breite resizen. Im Anschluss wird das Bild nach unten reflektiert und im Anschluss das Bild wieder zugeschnitten. Dann noch das Copyright rein und das Bild speichern. Und das alles, macht die nette Software automatisch für ein von mir definiertes Verzeichnis mit Bildern. Auch zu Phatch gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:02:59

Das ist also mein Workflow vom Original-Foto der Kamera bis zum Bild im Blog.

Jetzt würde mich natürlich interessieren wie der Workflow bei Euch aussieht…. Einfach in die Kommentare damit!

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Rezept: Pfannkuchensuppe

Jetzt, wo die Tage wieder kühler werden und es Draußen ungemütlich wird ist eine Suppe schon was angenehmes.

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Ganz gerne machen wir uns dann eine Pfannkuchensuppe oder auch Flädlesuppe (schwäbisch) oder Fitatensuppe (Österreich).

Dazu muss man natürlich zuerst die Pfannkuchen machen.
Folgende Zutaten reichen für ca. 6 Portionen:

  • 3 große Eier
  • 700ml Milch
  • 400g Mehl
  • eine Prise Salz

Einfach die Zutaten in eine Schüssel geben und alles schön durchrühren.

In die Pfanne ein Stück Butter geben und ca. 1 bis 1,5 Schöpflöffel in die Pfanne geben. Die Pfannkuchen von beiden Seiten backen bis sie goldgelb sind:

Pfannkuchen backen

Wenn die Pfannkuchen abgekühlt sind rollen und in Streifen schneiden.

Jetzt kann man auch schon die Brühe aufsetzen. Ich persönlich bevorzuge hier Hühnerbrühe. Gemüse- oder Rinderbrühe geht natürlich auch….

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Die Pfannkuchenstreifen kommen in die Teller, die Brühe drüber und dann fürs Auge (und auch den Geschmack) ein wenig Schnittlauch darüber. Kann auch Tiefkühl sein, in der heißen Suppe ist der sofort wie er sein soll….

Und dann: Schmecken lassen!

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