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Windlicht selber machen

Hin und wieder muss man auch mal handwerklich-kreativ tätig werden.
Als Ausgleich zur Arbeit am Computer schadet der Griff zur Bohrmaschine o.Ä. mit Sicherheit nicht.

Windlicht

Heute möchte ich Euch zeigen, wie Ihr ganz einfach ein Windlicht bauen könnt:

Benötigtes Material:

  • Baumstumpf (Durchmesser ca. 15-20cm, Höhe ca. 20-30cm), hier: Birke
  • Dübel (Durchmesser: 12mm)
  • ein Glas
  • Reagenzgläser
  • Deko-Band

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Benötigtes Werkzeug:

  • Bohrmaschine
  • Bohrer (Durchmesser: 12mm für die Dübel und einen mit passendem Durchmesser zum Stiel des Glases)
  • Multi-Tool mit Glas-Schleif-Aufsatz

Die Stümpfe müssen nicht ganz gerade sein, schief ist ja schön 😉 Ich würde auf jeden Fall Laubholz verwenden. Und die Rinde einer Birke ist schön anzusehen….

Zuerst habe ich an der Unterseite der Stümpfe 4 Löcher gebohrt, in die im Anschluss die Dübel kommen. Die Bohrungen sollten fast so tief sein wie die Dübel lang sind.

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Dann die Dübel einstecken und bis auf ca. 1cm versenken. Dann prüfen, ob der Stumpf gut steht, man kann ja noch ein bischen austarieren. Der Abstand dient hauptsächlich dazu, Luft an die Unterseite zu bekommen, damit sich hier auf Grund der evtl. vorhandenen Restfeuchte des Holzes kein Schimmel bildet.

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Im Anschluss mit dem Multi-Tool den Stiel des Glases anfräsen. Hier muss nur die Oberflächenspannung vom Glas genommen werden. Danach lässt sich der Boden des Glases ohne großen Kraftaufwand und ohne Scherben abbrechen.

An der Oberseite muss nun ein Loch gebohrt werden, in das der Stiel des Glases passt. Hier kann man evtl. mit Heißkleber für besseren Halt sorgen.

Zum Schluss werden die Reagenzgläser mit den Dekobändern fixiert. Hier finden dann kleine Blümchen Platz….

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Je nach verwendetem Glas ist das dann mehr oder weniger Windresistent.

Das Ganze ist natürlich auch als Mitbringsel zur nächsten Grillparty oder als Geschenk geeignet und kann an die verschiedenen Jahreszeiten angepasst werden. Entweder verwendet man andere Dekobänder oder lässt sich bei der Bepflanzung etwas einfallen. Auch mit AddOn’s wie Tannenzapfen o.Ä. lässt sich da vieles machen…..

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Workflow Foto-Bearbeitung

In diesem Beitrag möchte ich Euch mal meinen Workflow vom RAW der Kamera bis hin zum Bild im Blog vorstellen.

Kurze Info: Ich benutze nur frei erhältliche Software und arbeite privat ausschließlich mit Linux (als Desktop-Distri verwende ich Ubuntu).

Jetzt aber zum Workflow:

  1. Kopieren von der SD-Karte auf die Festplatte
    Ich sortiere meine Bilder in Verzeichnissen nach folgendem Schema:
    YYYYMMDD_Thema_Ort (z.B. 20150715-Ruegen)
    Dort erstelle ich immer vier Verzeichnisse: raw, raw-auswahl, jpg-thumb und jpg
    Die Bilder von der SD-Karte kommen ins raw-Verzeichnis.
  2. Voransicht zum schnellen Aussortieren:
    Um die Spreu vom Weizen zu trennen erstelle ich als erstes kleine Vorschaubilder aus den RAW-Daten. Hierzu verwende ich das Kommandozeilentool ufraw (ufraw-batch). Hiermit lässt sich mit quasi Null Aufwand erledigen.
    Nach dem Wechseln in das Verzeichnis mit den RAW-Files erstellt der Befehl
    ufraw-batch –embedded –size=800 –out-path ../jpg-thumb *
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:00:50
    im jpg-thumb-Verzeichnis JPG-Dateien mit einer Bildbreite von 800 Pixel. Die Thumbs werden aus dem im RAW-File enthaltenen Vorschaubild, welches auch auf der Kamera bei Durchblättern benutzt wird, erzeugt. Das ganze geht sehr schnell, da nicht das 20-30MB-RAW-File konvertiert werden muss.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:01:27
  3. Aussortieren
    Die Files im jpg-thumb sehe ich mit einem Bildbetrachter durch und lösche direkt alle Bilder, die misst sind. Unscharf, verwackelt usw….
    Mit einem kleinen Script lasse ich im Anschluss alle RAW-Files deren Thumbs noch vorhanden sind, in das raw-auswahl-Verzeichnis kopieren.
  4. Bearbeitung / Entwicklen
    Zum Entwickeln meiner Bilder nutze ich RawTherapee.
    Es handelt sich hierbei nicht um ein Bildbearbeitungsprogramm sondern um einen RAW-Konverter mit einigen „Bearbeitungsmöglichkeiten“, die beim Entwickeln eines Bildes wichtig sind. Ausrichten, Zuschneiden, Farbkorrekturen usw.
    Das geht hier sehr schnell von der Hand, genaueres gibt es in einem der folgenden Blogeinträge.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:02:20
    Die Bilder werden dann in eine Warteschleife gestellt. Von dort wird der Export ins Ziel-Datei-Format gestartet.
  5. Verarbeitung zur nutzung im Internet
    Bilder in der vollen Auflösung brauche ich z.B. im Blog nicht. Daher verwende ich Phatch Foto-Stapelverarbeiter um die Bilder für den Blog stapelweise zu erzeugen. Ich lasse z.B. alle Bilder erst mal auf eine feste Breite resizen. Im Anschluss wird das Bild nach unten reflektiert und im Anschluss das Bild wieder zugeschnitten. Dann noch das Copyright rein und das Bild speichern. Und das alles, macht die nette Software automatisch für ein von mir definiertes Verzeichnis mit Bildern. Auch zu Phatch gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.
    Bildschirmfoto vom 2015-09-20 11:02:59

Das ist also mein Workflow vom Original-Foto der Kamera bis zum Bild im Blog.

Jetzt würde mich natürlich interessieren wie der Workflow bei Euch aussieht…. Einfach in die Kommentare damit!

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Rezept: Pfannkuchensuppe

Jetzt, wo die Tage wieder kühler werden und es Draußen ungemütlich wird ist eine Suppe schon was angenehmes.

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Ganz gerne machen wir uns dann eine Pfannkuchensuppe oder auch Flädlesuppe (schwäbisch) oder Fitatensuppe (Österreich).

Dazu muss man natürlich zuerst die Pfannkuchen machen.
Folgende Zutaten reichen für ca. 6 Portionen:

  • 3 große Eier
  • 700ml Milch
  • 400g Mehl
  • eine Prise Salz

Einfach die Zutaten in eine Schüssel geben und alles schön durchrühren.

In die Pfanne ein Stück Butter geben und ca. 1 bis 1,5 Schöpflöffel in die Pfanne geben. Die Pfannkuchen von beiden Seiten backen bis sie goldgelb sind:

Pfannkuchen backen

Wenn die Pfannkuchen abgekühlt sind rollen und in Streifen schneiden.

Jetzt kann man auch schon die Brühe aufsetzen. Ich persönlich bevorzuge hier Hühnerbrühe. Gemüse- oder Rinderbrühe geht natürlich auch….

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Die Pfannkuchenstreifen kommen in die Teller, die Brühe drüber und dann fürs Auge (und auch den Geschmack) ein wenig Schnittlauch darüber. Kann auch Tiefkühl sein, in der heißen Suppe ist der sofort wie er sein soll….

Und dann: Schmecken lassen!

Pfannkuchensuppe

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Stadtführung in München

Am Freitag Abend war es soweit: Famielenausflug nach München und die Stadtführung „Henker, Hur3n, Hexen“.

Der Weis(s)e Stadtvogel (http://www.stadtvogel.de/) bietet interessante Stadtführungen an. Das Themenspektrum reicht von „Tatort München“, in der es um bekannte Kriminalfälle der Münchener Geschichte geht, eben bis hin zu der von uns besuchten…
Und da alle Elternteile irgendwann mal einen Gutschein bekommen haben, wir die Tatorte schon mitgemacht haben, und der Titel der Führung „interessant“ klang, war die Wahl schnell getroffen.

Mit der völlig überfüllten U-Bahn (und den Eltern, ein Spaß sag ich euch 😉 ) gings in die Innenstadt von München. Dort angekommen mussten wir uns natürlich ersteinmal im Augustiner stärken. OK, zugegeben, es gibt schlimmeres.

Nach ner kleinen Runde vom Marienplatz zum Stachus waren wir dann auch schon am Treffpunkt angekommen.

Beginn der Stadtführungen ist in der Regel gegen 20 Uhr, was jetzt im Herbst natürlich mit sich bring, dass die Dämmerung schon fortgeschritten ist und die Nacht beginnt.

Das ist auch gut so, denn die Schauspieleinlagen kommen in dunklen Ecken natürlich viel besser rüber!

Themenmäßig waren wir natürlich im Mittelalter unterwegs. Aber wer denkt, dass das alles schon so lange her ist, wird sich wundern: der letzte Henker Münchens ist erst in den 1970ern verstorben.

Nach sehr kurzweiligen 2,5 Stunden wars dann aber auch schon wieder vorbei.

Hier noch ein paar Impressionen der Münchener Sehenswürdigkeiten, an denen man natürlich vorbei kommt. Wär ja sonst keine Stadtführung….

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SchleFaZ – Und jetzt kommen noch die Haie

SchleFaZ – Die schlechtesten Filme aller Zeiten…. Da ist der Name Programm!

Heute also das große Finale mit Sharknado3. Aber der Reihe nach:
11 wirklich schlechte Filme haben wir bereits in der aktuellen, dritten Staffel überstanden.
Darunter „Klassiker“ wie „Pudelnackt in Oberbayern“, „Double Trouble“ oder auch „Der Dampfhammer von Send-ling“. Und ich kann mit Stolz sagen: Bis auf Xanado hab ich alle gesehen. Und da war auch nur eine fehlgeschlagene Aufnahme Schuld am Versäumen….

Und worauf ich auch noch „stolz“ bin: Ich habe keinen der Filme (mit Ausnahme vom Dampfhammer) vorher schon gesehen. Und froh bin ich, den ganzen Schwachsinn und die grausigen, cineastischen Unfälle überlebt zu haben!

Ich muss an dieser Stelle auch bei ein paar Bekannten um Entschuldigung bitten, sie angefixt zu haben 😉

Wem muss man jetzt Danken?

Zuerst natürlich den „Regisseuren“ und „Schauspielern“, die diese „Meisterwerke“ verbrochen haben.

Dann muss ich mich natürlich bei Tele5 bedanken. Für den Mut, den Mist auszustrahlen.

Ein großes Dankeschön geht an Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die mir immer wieder vor Augen führten, was da passiert ist. Echt hammer Kommentare und ständig gut für einen Lacher! Zynismus pur! Einfach geil…

Auch ein herzlichstes Dankeschön an die Werbetreibenden, die meinen geplagten Augen immer wieder eine kurze Pause spendiert haben. Ohne Euch hätte ich das mit Sicherheit nicht überlebt.

Zu guter Letzt auch mein Dank an alle Schlefazianer, die mit genialen Tweets den Abend bereicherten! Und natürlich dem Alkohol und den Tabletten, die die Schmerzen einigermaßen bekämpfen konnten und die Gehirnwindungen vor der völligen Zerstörung bewahrt haben 😉

Heute also dann der letzte Film der Staffel….. Ich wünsche allen einen HAIteren Abend!

Mit Haien ist übrigends nicht zu spaßen…

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Ich freu mich auf die nächste Staffel (meine bessere Hälfte wohl eher nicht *g*)…..

ekg

Back to Life – Ein Neustart

Gut ein Jahr ist nun hier der letzte Beitrag alt… Zeit, hier mal den Defi anzusetzen und den Blog wiederzubeleben!

Schon länger geplant, aber immer wieder verschoben.
Ich wollte nicht wieder überstürzt zwei, drei Posts bringen um dann wieder eine ewige Funkstille folgen zu lassen.

Lange habe ich überlegt: Über was willst du schreiben?
Technik? Reisen? Hobby? Irgendwas?

Lange war ich der Ansicht, dass ich mich auf ein Thema konzentrieren muss.
Aber warum? Das ist mein Blog und es sind meine Beiträge. Mein Leben ist ja, auch wenn mans nicht glauben mag, nicht so einseitig!

Durch diesen Entschluss kamen und kommen auch die Ideen und Themen, über die ich schreiben will und kann.

Also wird das hier eine bunte Mischung aus Freizeit, Hobby, Arbeit…. einfach von allem!

Und ich würde mich freuen, wenn ihr hin und wieder vorbeischaut und auch mal den ein oder anderen Kommentar hinterlassen würdet 😉